Samstag, 17. Oktober 2020

highs and lows

 Gaah. Dinge laufen nicht so, wie ich das will. 

Ich mußte ein Konzert absagen, weil meine Sehnenscheiden vehement gestreikt haben. 

Die Blogger-Designs scheinen irgendeinen Bug zu haben, der verhindert, daß Hintergrundbilder angezeigt werden. Ich kann zwar ein Bild wählen oder hochladen, und das gesamte Farbschema passt sich auch dem gewählten Bild an, aber das Bild selbst ist nicht zu sehen. 

Ich kann wohl einen Zettel erstellen, der Pronomen abfragt, aber wenn man mir verbietet, den auszuteilen, weil man "diesen Diskurs in einer fachthematischen Lehrveranstaltung" nicht wünscht, dann ist es auch wurscht, wenn ich sage, daß ich gar keinen Diskurs will, sondern nur den verdammten Zettel. Es bleibt verboten. 

Ich probiere nach wie vor mit Bindern herum und habe nach wie vor nur 2, die passen, was bedeutet, ich renne viel zu oft ohne herum und das ist meh.


Aber es gibt auch tolle Dinge: 

Team Brumm-und-Dröhn (das Feuerwehrkapellchen, das ich 1x im Monat coache) hat 3 neue Mitglieder und eine Rückkehrerin, und speziell jetzt eine Schlagwerkerin zu haben ist einfach großartig!

Der Unichor darf unter recht restriktiven Auflagen aber immerhin wieder live proben. Da das nur einer sehr begrenzten Sänger:innenzahl möglich sein wird, versuchen wir, die Proben für die anderen zu streamen - die Uni stellt mir eine Kamera zur Verfügung. 

Die LAG Queergrün entwickelt sich zu einer Art Tankstelle für mich. 

Mein Mann ist immer noch der Tollste.

Das Amtsgericht hat mir bestätigt, daß mein Antrag auf Vornamensänderung in Bearbeitung ist und die beiden Gutachter:innen sich bei mir melden würden. Was noch nicht passiert ist. 



Ich habe zwar wieder (wenige) schlechte Tage zwischen den guten, aber was heute ein schlechter Tag ist, beginnt immer noch damit, daß ich aufstehen und mir die Zähne putzen kann, ohne daß es mich die gesamte Energie des Tages kostet. Ein schlechter Tag heute ist wie ein guter vor einem halben Jahr. Und ich weiß auch, anders als früher, woher sie kommen: als Kopfmensch denkt man sich wohl selbst um Kopf und Kragen.

Und ich schwelge in Büchern. Ich kann wieder lesen! 

Die Hände werden besser, ich kann wieder kurze Zeiten spielen, nur noch nicht wieder stundenlang. Aber muß ja auch gerade nicht.

Insgesamt: Alles gut.


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